Karikaturen zu Rente, Sozialstaat, Arbeitsmarkt und Gesundheit
Karikaturenwettbewerb 2003
Der Karikaturenpool enthält die besten Arbeiten des Karikaturenwettbewerbs, den die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in 2003 veranstaltet hat. Die Karikaturen können in
druckfähiger Qualität heruntergeladen werden.
Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft hat im Jahr 2003 einen Karikaturenwettbewerb ausgeschrieben. Die besten Künstler in Deutschland haben daran teilgenommen. Die Karikaturen zu den
Themen Rente, Generationenvertrag und Sozialstaat, Gesundheit und Arbeitsmarkt eignen sich bestens zum Einsatz im Unterricht. Sie können als pdf-Dateien in druckfähiger
Qualität heruntergeladen werden.
Alle Karikaturen in den Online-Galerien:
An dem Wettbewerb der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft beteiligten sich insgesamt 36 der besten deutschen Karikaturisten. Unter ihnen finden sich viele große Namen, wie beispielsweise
Fritz Behrendt, Horst Haitzinger, Jürgen Tomicek und Erich Rauschenbach.
Für den Kuratoriumsvorsitzender der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, Prof. Dr. Hans Tietmeyer, ist die Fragestellung des Karikaturenwettbewerbs "Was ist sozial?" so aktuell wie noch nie:
"Sozialabbau" und "Soziale Ungerechtigkeit" sind zwei der häufigsten Schlagworte, die Reformgegner benutzen, um Veränderungen am Status quo von vornherein abzuwehren.
Drei Parteien aus verschiedenen politischen Lagern CSU, SPD und PDS tragen das "Soziale" in ihrem Namen und verstehen doch völlig unterschiedliche Dinge darunter. Selbst innerhalb der Parteien,
wie die Diskussion in der SPD über den demokratischen Sozialismus und die soziale Gerechtigkeit zeigt, ist der Begriff umstritten.
"Für die einen heißt es zu 'fördern und zu fordern', für die anderen bedeutet es vor allem Umverteilung von 'oben nach unten'", so Tietmeyer. Gerade die letzte Definition, der
Staat als Umverteilungsmaschine, war dabei in den vergangenen Jahrzehnten in Deutschland in weiten Kreisen dominant. Für Rente, Gesundheit und Arbeitslosigkeit ist der Bürger nicht mehr
selbst verantwortlich, sondern verlässt sich weitgehend auf die öffentlichen Transferleistungen.
Dieser Widerspruch zwischen vermeintlich sozialem Anspruchsdenken und den unsozialen Folgen dieses Denkens ist Thema des Wettbewerbs "Was ist sozial?". Die Karikaturisten interpretieren die aktuelle
Diskussion über den Begriff "sozial" und zeigen, was ihrer Meinung nach "Soziale Marktwirtschaft" unter den veränderten Rahmenbedingungen in Deutschland bedeuten sollte, und welche
Kräfte die notwendigen Reformen für einen modernen Sozialstaat, der Starke und Schwache unterstützt, behindern.