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Chancen für alle: Kampagne für mehr Eigeninitiative und mehr Wettbewerb

Unter dem Leitmotiv "Chancen für alle" hat die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft im Herbst 2000 eine bundesweite Kampagne gestartet, um die Menschen in Deutschland für marktwirtschaftliche Reformen zu gewinnen. Ziel der Initiative ist es, so der Kuratoriumsvorsitzende Prof. Dr. Hans Tietmeyer, das bewährte Ordnungssystem der Sozialen Marktwirtschaft an die Umfeldbedingungen des 21. Jahrhunderts anzupassen: an die Globalisierung, die Wissensgesellschaft, die Veränderungen in der Arbeitswelt und den demografischen Wandel. Die branchen- und parteiübergreifende Initiative wird von den Arbeitgeberverbänden der Metall- und Elektro-Industrie getragen und von weiteren Wirtschaftsverbänden unterstützt.

Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft leistet Aufklärungs- und Überzeugungsarbeit. Sie zeigt zum einen, wie die Soziale Marktwirtschaft funktioniert und was sie den Menschen Positives bietet: Wohlstand, Freiheit, soziale Sicherheit und eine Vielzahl von Chancen. Zum anderen will sie eine breite gesellschaftliche Debatte darüber anstoßen, wie wir unser Wirtschaftssystem reformieren und wieder fit machen können.

Zentrale Politikbereiche
Die Soziale Marktwirtschaft zu erneuern, sie von ihren Verkrustungen zu befreien, erfordert tief greifende Reformen in zentralen Politikbereichen:

  • Eine neue Wirtschaftspolitik muss Eigeninitiative von Bürgern und Unternehmen fördern. Die Abgabenbelastung ist trotz der Steuerreform immer noch zu hoch. Gleichzeitig werden Eigeninitiative und Unternehmertum durch ein Übermaß an Bürokratie und Reglementierung blockiert.
  • Eine neue Bildungspolitik muss dem Gebot echter Fairness verpflichtet sein: Gleiche Startchancen für alle, aber kein Anspruch auf Ergebnisgleichheit unabhängig von der eingebrachten Leistung. Gleichzeitig brauchen wir mehr wettbewerbliche Elemente, mehr Effizienz und mehr Tempo an unseren Schulen und Hochschulen.
  • Eine neue Beschäftigungspolitik muss stärker als bisher auf die Qualifizierung von Arbeitslosen setzen, statt sie nur zu alimentieren. Unser Arbeitsmarkt bedarf einer kräftigen Deregulierung. Generell ist im Sozial- und Arbeitsrecht alles zu korrigieren, was die Schaffung neuer Arbeitsplätze verhindert.
  • Eine neue Sozialpolitik muss das Prinzip "Hilfe zur Selbsthilfe" stärker als bisher betonen, ohne die wirklich Bedürftigen allein zu lassen. Die sozialen Sicherungssysteme verschlingen immer mehr Geld, aber zugleich werden sie immer ineffizienter. Sozialversicherungen müssen künftig eine Grundversorgung für alle sicher stellen. Vollkasko-Schutz muss privat bezahlt werden.


Die Menschen gewinnen
Reformbereitschaft kann nur erzeugt werden, wenn die Chancen der Reformen verdeutlicht und überzogene Ängste abgebaut werden. Wer sich für Erneuerung einsetzt, muss die Menschen gewinnen, muss Mut für das Neue machen. Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft wendet sich mit PR- und Werbemaßnahmen an die Öffentlichkeit. Internet und Multimedia tragen die Themen vor allem auch in Schulen und Universitäten. Unter der Internet-Adresse www.insm.de sind unter anderem vertiefende Informationen zur Initiative und ihren Reformthemen, Chat-Foren Themen, ein Online-Wirtschaftslexikon und ein Quiz zu Wirtschaftsthemen zu finden. Unter www.wassollwerden.de bietet die Initiative eine eigene Junior-Plattform im Internet an, die sich gezielt an Jugendliche und auch - zusätzlich zu www.wirtschaftundschule.de - an Lehrer richtet.


Ein Netzwerk prominenter Persönlichkeiten
Viele Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens arbeiten ehrenamtlich in dieser Reformkampagne für mehr Wachstum und neue Arbeitsplätze in Deutschland mit. Der frühere Bundesbankpräsident Professor Hans Tietmeyer ist Vorsitzender dieses Netzwerks. Darüber hinaus engagieren sich viele Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Sport  als Botschafter für die Initiative und auch im gemeinnützige Förderverein Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft e. V.

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insm.de
Das Internetportal für gesellschaftliche und wirtschaftliche Reformthemen der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft - INSM.
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Umfassendes Online-Angebot für Jugendliche
Mit www.wassollwerden.de hat die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft ein spezielles Online-Angebot für Jugendliche ins Netz gestellt. Die Website bietet u.a. umfassende Informationen zur Berufsorientierung. www.wassollwerden.de
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