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Deutsche Industrie profitiert vom BRIC-Boom

Die Riesenländer Brasilien, Russland, Indien und China bieten gute Absatzchancen für deutsche Industrieerzeugnisse

FOTOS: Fotolia
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Brasilien, Russland, Indien und China (BRIC) werden schon 2015 eine mehr als doppelt so hohe Wirtschaftskraft haben wie die Eurostaaten. Von diesem Konjunkturboom profitieren auch die deutschen Industrieunternehmen. Sie bieten gerade jene Güter an, die die Schwellenländer für ihr Wachstum benötigen: Maschinen, Fahrzeuge, Elektroerzeugnisse und Chemieprodukte.

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Mit über 17 Millionen Quadratkilometern ist Russland bei weitem der größte Flächenstaat der Erde.

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China steht mit knapp 10 Millionen Quadratkilometern an Nummer vier, Brasilien und Indien belegen die Plätze fünf und sieben.

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Während Russland mit 143 Millionen und Brasilien mit 193 Millionen Einwohnern eher dünn besiedelt sind, …

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… leben in China und Indien mehr als 1,3 bzw. fast 1,2 Milliarden Menschen. Damit sind gut vier von zehn Erdbewohnern in den BRIC-Staaten zu Hause.

FOTO: Fotolia, GRAFIK: IW Medien
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Der deutsche Maschinenbau zählt in allen BRIC-Ländern zu den wichtigsten Lieferanten. Im vergangenen Jahr stammten fast 19 Prozent der chinesischen Maschinenimporte aus Deutschland; in Russland betrug der Anteil sogar 21 Prozent.

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Nicht ganz so gut läuft es für die Chemiebranche. Sie konnte in den BRIC-Ländern – außer in Russland – bislang nur relativ kleine Marktanteile erobern. Allerdings wuchsen auch die Chemieimporte der BRIC-Länder aus Deutschland seit dem Jahr 2000 mit zweistelligen Raten.

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Die deutschen Fahrzeughersteller haben sich eine beachtliche Marktposition erkämpft. In China waren im Jahr 2000 erst rund 19 Prozent aller importierten Fahrzeuge „made in Germany“. Bis zum Jahr 2010 stieg der Marktanteil deutscher Autos und Autoteile jedoch auf fast 31 Prozent. In Indien kletterte er sogar von 6 auf mehr als 16 Prozent.

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Die deutsche Elektroindustrie bekam dagegen zuletzt nur ein recht kleines Stück vom Importkuchen der BRIC-Länder ab – obwohl zum Beispiel Indien seine Einfuhren von Elektrogütern aus Deutschland von 2000 bis 2010 jahresdurchschnittlich um 23 Prozent steigerte.

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