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Die Kaufkraft der Lohnminute

So lange muss der Durchschnitts-Deutsche für die Dinge des täglichen Lebens arbeiten

FOTO: Fotolia/haveseen
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Bekam man 1960 durchschnittlich für eine Stunde im Büro oder an der Werkbank umgerechnet gerade 1,27 Euro, waren es 1991 in Westdeutschland 10,50 Euro und 2011 bereits 15,28 Euro. Trotz Preissteigerungen können sich die Menschen heute viel mehr leisten als früher: Für 500 Gramm Bohnenkaffee zum Beispiel waren 1960 dreieinhalb Stunden Arbeit nötig. 2011 gab es das Pfund für schlappe 21 Minuten. Das waren allerdings 2 Minuten mehr als 2010.

FOTO: Fotolia/FirstBlood
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Um ein Kilo Zucker erwerben zu können, musste man 2011 nur 3 Minuten arbeiten. Im Jahr 1991 waren es noch 6 Minuten und 1960 sogar 30 Minuten.

FOTO: Fotolia/NiDerLander
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Im Jahr 1960 musste man elf Minuten arbeiten, um sich einen Liter Vollmilch leisten zu können. Im Jahr 2011 waren es nur noch drei Minuten.

FOTO: Fotolia/philipus
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Für zehn Hühnereier musste man 1960 genau 50 Minuten schuften, im Jahr 2011 nur noch 8 Minuten. So ist es allerdings schon seit 20 Jahren: Auch 1991 waren für zehn Eier im Schnitt 8 Minuten Arbeit nötig.

FOTO: Fotolia/HelleM
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Wohl auch eine Folge von Überfischung: Für einen Kilogramm Kabeljau musste ein Durchschnittsverdiener vor 50 Jahren 56 Minuten arbeiten, im Jahr 2011 waren es 14 Minuten mehr.

FOTO: Fotolia/dethchimo
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Hol mir mal ’ne Flasche Bier: Vor einem halben Jahrhundert war das mit 15 Minuten Arbeit verbunden. Heutzutage braucht man nur noch ein Fünftel der damaligen Zeit.

FOTO: Fotolia/Reicher
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Im Jahr 1960 entsprach ein feiner Zwirn dem Gegenwert von 67,5 Stunden Arbeit. 1991 waren es nur noch 20,5 Stunden und heute reichen für einen Herrenanzug schon 15 Stunden.

FOTO: Fotolia/Vladimir Popovic
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Für 200 Kilowattstunden Strom – den Monatsbedarf eines Zwei-Personen-Haushalts – musste man 1960 10 Stunden und 3 Minuten arbeiten, heute kommt man mit etwa 3,5 Stunden hin. Vor 20 Jahren genügten allerdings glatte 3 Stunden. Dass Elektrizität teurer geworden ist, liegt an der allgemeinen Verteuerung der Energie, der Ökosteuer und den garantierten Abnahmepreisen für Strom aus erneuerbaren Energien.

FOTO: Fotolia/Vojtech Vlk
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Für Benzin gilt im Grundsatz das Gleiche wie für Strom: Energie wird wieder teurer. Musste der Durchschnittsverdiener noch 1991 nur 4 Minuten für einen Liter Superbenzin arbeiten, waren es 2011 schon 6 Minuten. Ganz anders sah es indes vor 50 Jahren aus: Ein Liter Normalbenzin erforderte 14 Minuten Arbeit.

FOTO: Fotolia
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Arbeitsaufwendiger ist auch die Zeitungslektüre geworden – nicht wegen der anspruchsvolleren Inhalte, sondern wegen gestiegener Abo-Preise. War ein Monatsabonnement 1991 noch für 69 Minuten Minuten Arbeit zu haben, sind es heute schon 1 Stunde und 41 Minuten. Das wiederum ist nahezu exakt so viel wie in den sechziger Jahren.

FOTO: Fotolia/Alexstar
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Für einen Kinobesuch musste man vor 50 Jahren 38 Minuten arbeiten, heutzutage nur noch 27 Minuten – und damit 1 Minute mehr als 1991.

FOTO: Fotolia/froto
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Unterhaltungselektronik ist deutlich billiger geworden: Wer 1960 eine Flimmerkiste im Wohnzimmer stehen hatte, hat dafür im Durchschnitt 349 Stunden – also fast zwei Monate! – gearbeitet. Heute braucht man in einen Fernseher nur noch 30 Stunden und 15 Minuten Arbeitszeit zu investieren, was für Vollzeiterwerbstätige nicht einmal eine Arbeitswoche ist. Hinzu kommt: Heute gibt es für den Arbeitseinsatz ein Flachbildgerät mit Full-HD-Auflösung, während es 1960 um ein Schwarz-weiß-Röhrengerät ging.

FOTO: Fotolia/ArTo
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Um das Geld für ein Kilo Mischbrot zu verdienen, musste ein durchschnittlich verdienender Deutscher 1960 noch 19 Minuten arbeiten. Im Jahr 2011 reichte bereits rund die Hälfte der Zeit.

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