Hintergrundtext

Das Zieldreieck der Energiepolitik

Um als zukunftsfähig gelten zu können, muss die Stromversorgung drei Ansprüche zugleich erfüllen:

Versorgungssicherheit
Eine kontinuierliche und stabile Stromversorgung ist die Mindestanforderung einer jeden Energiepolitik. Stromausfälle sollten möglichst selten, am besten gar nicht vorkommen. 

Wirtschaftlichkeit 
Vereinfacht gesagt: Strom darf nicht zu teuer sein. Das liegt im Interesse der privaten und der gewerblichen Stromkunden. Zu hohe Stromkosten verschlechtern die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Industrie, weil diese ihre Produkte dann entweder zu höheren Preisen anbieten oder kleinere Gewinnspannen hinnehmen muss. Das wiederum könnte das eine oder andere Unternehmen veranlassen, sich anderswo anzusiedeln – zu hohe Strompreise machen Deutschland als Industriestandort unattraktiver. 

Umweltverträglichkeit 
Zum einen sollen bei der Stromerzeugung keine oder möglichst wenige Schadstoffe wie Schwefeldioxid und Feinstaub in die Natur gelangen. Zum anderen – auf diesem Anspruch liegt derzeit und auch künftig der Fokus – geht es darum, den Ausstoß von klimaschädlichen Gasen, also vor allem von Kohlendioxid, zu verringern. Denn Deutschland hat sich das ambitionierte Ziel gesetzt, seinen C02-Ausstoß bis 2020 um 40 Prozent zu reduzieren.

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