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Der neue Bericht des Club of Rome

"2052" heißt das neue Werk des Club of Rome, das wieder für Furore sorgt. Das sind die Kerninhalte.

FOTO: Fotolia/mozZz

Der Club of Rome ist ein Zusammenschluss unabhängiger Wissenschaftler und Personen des öffentlichen Lebens, die über die Zukunftsfragen der Menschheit beraten. Er wurde 1968 in Rom gegründet und erzeugte mit seinem ersten, 1972 veröffentlichten Buch „Die Grenzen des Wachstums“, in dem es vor allem um die Endlichkeit der Ressourcen ging, viel Aufruhr. Die Frage, ob immerwährendes Wirtschaftswachstum überhaupt möglich ist, hatte bis dahin kaum jemand gestellt.

In den zurückliegenden Jahren hat der Club of Rome eine Reihe weiterer Berichte veröffentlicht, auch neue Betrachtungen zu den Grenzen des Wachstums auf Basis aktualisierter Prognosen. Das in diesem Jahr erschienene Werk „2052“ erregte wieder große öffentliche Aufmerksamkeit. In einem Punkt unterscheidet es sich grundlegend vom Erstling des Clubs:

Als limitierender Faktor für das Wirtschaftswachstum wird die Aufnahmefähigkeit der Natur gesehen, nicht mehr die begrenzten Rohstoffvorkommen.

Die Kernthesen des Berichts:

  • Die Weltbevölkerung wird bis 2040 auf über 8 Milliarden Menschen steigen, dann aber wieder schrumpfen.
  • Armut und globale Ungleichheit werden sich noch deutlich verschärfen.
  • Der Klimawandel ist kaum noch aufzuhalten. Dürren, Flutkatastrohen und Extrem-Wetter häufen sich.

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