Hintergrundtext

Traditionsreiche Industrieunternehmen

Die Wurzeln vieler der heute bekanntesten deutschen Großunternehmen reichen weit in die Vorkriegszeit zurück.

Zu den Urgesteinen der deutschen Industrie zählt Siemens, das am 1. Oktober 1847 in Berlin gegründet wurde und heute weltweit 370.000 Mitarbeiter beschäftigt. Die heutigen Chemiegiganten Bayer und BASF sowie der Elektronikkonzern und Autozulieferer Bosch entstanden in den 1860er Jahren. Continental, heute Zulieferer für die Kfz-Industrie, wurde 1871 als Hersteller von Kautschukwaren gegründet, die Chemiefirma Linde AG folgte 1879. Mit ihren zunächst noch getrennten Firmen legten Gottfried Daimler und Carl Benz 1883 und 1890 den Grundstein für den Automobilbau. Der Stahlerzeuger Thyssen wurde 1891 gegründet, Krupp sogar schon einige Jahrzehnte zuvor. Das Medizintechnikunternehmen Fresenius gibt es seit 1912.

Auch viele der Firmen, die heute im MDAX (ein Aktienindex für mittelgroße Unternehmen) notiert sind, sowie einige große Familienbetriebe wurden bereits in der Kaiserzeit gegründet – darunter Boehringer Ingelheim (1885) und STADA (1895) aus der Pharmabranchen, sowie Beiersdorf (1882) und Dr. Oetker (1891) im Konsumgüter- und Lebensmittelsegment.

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