Wirtschaftslexikon

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Euro

Gemeinschaftswährung Euro

Der Euro ist die Gemeinschaftswährung von inzwischen 16 EU-Mitgliedstaaten: Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Portugal, der Slowakei, Slowenien, Spanien und Zypern.

Zur Historie

Mit Wirkung vom 1. Januar 2002 ersetzte der Euro die jeweilige Landeswährung der damals 12 Teilnehmerstaaten als Zahlungsmittel.

Eingeführt wurde der Euro von zunächst elf teilnehmenden Ländern bereits mit Inkrafttreten der 3. Stufe der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion (EWWU) am 1. Januar 1999; von diesem Zeitpunkt an wurden z.B. die Kurse an Devisen- und Wertpapiermärkten in Euro notiert.

Grundlage hierfür waren feste, unabänderliche Wechselkurse zum Euro, die im Vorfeld für die einzelnen Teilnehmerstaaten festgelegt worden waren (z.B. für Deutschland: 1 Euro = 1,95583 DM). Dies wiederum erfolgte auf Basis der "Korbwährung" ECU (European Currency Unit - Europäische Währungseinheit), die bis dato als Rechnungseinheit zur Abrechnung innerhalb der EU diente.

Als Voraussetzung für die Einführung des Euro (3. Stufe der Europäischen Währungsunion) mussten die Teilnehmerstaaten die Konvergenzkriterien erfüllen.

(Bu/ Stand: Dezember 2009)