Selbstständigkeit

Die Selbstständigkeit ist eine Form der Erwerbstätigkeit, die viele Vorteile und Chancen bietet, aber auch mit Risiken behaftet ist. Um erfolgreich zu gründen, gilt es sich im Vorfeld mit vielen Regularien und Begrifflichkeiten auseinandersetzen. Erläuterungen zu wichtigen Begriffen finden Sie in unserem Wirtschaftslexikon.

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Viele Menschen in Deutschland verdienen ihr Geld als Selbstständige. Das Statische Bundesamt zählte im Jahr 2012 rund 4,3 Millionen Selbstständigkeiten - ein Rekordwert. Seitdem ist die Zahl leicht rückläufig. Die Erwerbsverläufe von Selbstständigen sind heutzutage komplexer und weniger kontinuierlich. Wie das Institut für Mittelstandsforschung 2016 in einer Studie herausfand, nimmt der Wechsel zwischen unterschiedlichen Erwerbsformen zu, vor allem bei der jüngeren Generation. Ein Wechsel bietet Chancen, wie zum Beispiel ein höheres Gesamteinkommen, birgt aber auch Risiken, wie die Unterbrechung der sozialen Absicherung und Altersvorsorge.

Während Ältere meist aus einem Angestelltenverhältnis heraus gründen, beginnen Jüngere ihre Selbstständigkeit oft bereits während der Ausbildung als Nebentätigkeit oder starten direkt im Anschluss. Zunehmend mehr Gründer sind Akademiker. Wie Forscher des Statistischen Bundesamtes herausfanden, wird umso häufiger die Selbständigkeit bewusst als Alternative zur abhängigen Beschäftigung gewählt, je höher der Bildungsabschluss der Person ist. Neben besseren Verdienstmöglichkeiten macht die Flexibilität und die daraus resultierende Vereinbarkeit von Familie und Beruf das selbstständige Arbeiten attraktiv.

Auf dem Weg in die Selbstständigkeit müssen sich Interessierte mit vielen Regularien und Begrifflichkeiten auseinandersetzen. Die wichtigsten finden Sie in unserem Wirtschaftslexikon:

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