Wirtschaftslexikon

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Asset Backed Security

Asset Backed Securities (kurz ABS) sind Wertpapiere (securities), die mit Vermögenswerten oder Forderungen (assets) abgesichert (backed) sind. Daher ist auch der Begriff Forderungsbesicherte Wertpapiere gebräuchlich. ABS werden in der Regel von so genannten Zweckgesellschaften emittiert. Sie werden verzinst. Dienen Hypothekenkredite als Sicherheiten, spricht man von Mortgage-Backed Securities (MBS).

ABS entstehen durch den Verkauf von Kreditansprüchen an Zweckgesellschaften. Banken haben ein Interesse, ihre Kreditansprüche zu verkaufen, da sie per Gesetz verpflichtet sind, 8 Prozent ihrer ausgegebenen Kredite an eigenen Mitteln verfügbar zu halten. Um neue Kredite vergeben zu können, werden Forderungen auf Rückzahlung durch den Verkauf nicht nur aus den Büchern der Banken gestrichen, sondern auch als Wertpapier handelbar gemacht.

Die Zweckgesellschaft kann dann mit den Forderungen in Form von Wertpapieren handeln und die Sicherheit ihres Produkts damit bewerben, dass es durch die Zahlungsforderungen an die ursprünglichen Kreditnehmer gedeckt ist.

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