Wirtschaftslexikon

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Direktinvestition

Seit Mitte der 80er Jahre errichteten die Unternehmen weltweit immer häufiger Betriebsstätten oder Tochterunternehmen im Ausland oder sie beteiligten sich an ausländischen Unternehmen. Diese Arten des Kapitaltransfers werden als Direktinvestitionen bezeichnet. Sie stellen inzwischen die dynamischste Form der internationalen Arbeitsteilung dar und wurden zum Motor der Globalisierung.

Gründe für Investitionen im Ausland:

Die Gründe für Direktinvestitionen sind vielfältig. Meistens spielen mehrere Komponenten gleichzeitig eine wichtige Rolle. Diese können sein:

  • Öffnung des Marktzugangs,
  • Vermeidung von Importbarrieren,
  • Verkürzung von Transportwegen,
  • günstige Grundstücke,
  • hohe Subventionen,
  • niedrige Löhne,
  • niedrige Lohnnebenkosten,
  • steuerliche Vorteile
  • schnelle Abwicklung von Genehmigungsverfahren
  • andere Umweltvorschriften.

Direktinvestitionen haben auch für das Gastland zahlreiche Vorteile:

  • Zufluss von Kapital,
  • Schaffung von Arbeitsplätzen,
  • Beitrag zum Wirtschaftswachstum,
  • Import von Know How (Technologie, ...).

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