Wirtschaftslexikon

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Staatsanleihe

Eine Staatsanleihe ist ein Wertpapier, das der Staat privaten Anliegern zum Kauf anbietet, um Teile seines Haushalts zu finanzieren. Einmal gekauft, können Staatsanleihen wie andere Wertpapiere an der Börse gehandelt werden und somit auch weiterverkauft werden.

Im Gegensatz zu Aktien zeichnen sich Staatsanleihen dadurch aus, dass sie für gewöhnlich mit einer Laufzeit verbunden sind. Nach Ablauf dieser Zeitspanne verpflichtet sich der Staat, seine Anleihe zum jeweiligen Marktpreis zurück zu kaufen. Während der Zeitspanne werden, je nach Modell des Wertpapiers, Zinsen ausgeschüttet.

In Deutschland unterscheidet man u.a. zwischen Tagesgeld-Anleihen, Bundesfinanzierungsschätzen, Bundesschatzbriefen und Bundesanleihen. Jedem dieser Modelle liegen unterschiedliche Laufzeiten, Zinssätze und Regelungen zur Zinsausschüttung zugrunde.

(JB/ Stand: Juni 2010)

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