Unterrichtsentwurf

Der (erweiterte) Wirtschaftskreislauf

Real- / Hauptschule, berufliche Schule, Sekundarstufe I

Diese Unterrichtseinheit beginnt mit dem „einfachen“ Wirtschaftskreislauf, dieser umfasst in diesem Fall auch den Staat. Die SchülerInnen lernen Tobias kennen. Er ist Angestellter in einem Hotel in München. (zur Analyse Tobias‘ Verdienstabrechnung gibt es die Unterrichtseinheit „Die Lohnabrechnung – was vom Brutto noch übrig bleibt“). Der Zusammenhang zwischen Staat, Tobias und seinem Arbeitgeber wird auf die gesamte Volkswirtschaft übertragen. Zu den Geldströmen kommen die Güterströme und in einem weiteren Schritt wird die Möglichkeit der Haushalte zur Bildung von Ersparnissen und der Unternehmen zum Investieren in das Kreislaufschema einbezogen. Hier muss berücksichtigt werden, dass die Haushalte nicht ihr gesamtes Einkommen für Konsumzwecke verwenden, sondern mit einem Teil Ersparnisse bei Banken bilden. Die Ersparnisse setzen Mittel frei, die Unternehmen zur Finanzierung von Investitionen benötigen. Da die meisten Volkswirtschaften offene Grenzen haben, darf auch das Ausland nicht fehlen.

Der Wirtschaftskreislauf wird somit Schritt für Schritt um die Sektoren Banken und Ausland zum erweiterten Wirtschaftskreislauf und zum Modell einer offenen Volkswirtschaft vervollständigt.

    

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