Schwellenländer

Als Schwellenländer bezeichnet man Länder, die sich in der Entwicklung ihrer Wirtschaft in einem Stadium zwischen Entwicklungs- und Industrieland befinden. Für die Einordnung eines Landes als Schwellenland gibt es keine allgemeingültigen Normen.

Dieser Entwicklungsprozess von agrarwirtschaftlichen hin zu vornehmlich industriellen Strukturen vollzieht sich häufig nicht reibungslos: Er kann beispielsweise von politischen Unruhen begleitet sein, nicht zuletzt auf Grund sehr starker Gegensätze zwischen Arm und Reich. Dabei hinken soziale Entwicklungsindikatoren wie z.B. Lebenserwartung oder Säuglingssterblichkeit den wirtschaftlichen häufig hinterher.

Als Schwellenländer werden derzeit China, die Staaten des ehemaligen Ostblocks, Brasilien sowie einige weitere südamerikanische Staaten eingestuft. Als Schwellenländer gelten weiterhin die Republik Südafrika, Mexiko, Malaysia, Singapur und Südkorea.